Begleiter im Rosenbeet

Rosen WollZiest

Begleiter im Rosenbeet

Da Rosen als Königinnen des Gartens gelten, sollte man ihnen auch einen angemessenen Hofstaat gönnen. Nackte Rosenstängel auf nackter Erde vermießen auch die allerschönste Rosenblüte. Klassischerweise empfiehlt sich Lavendel (Lavandula angustifolia), der durch seine ätherischen Öle auch gleich die Blattläuse fernhalten soll. Aber die Bandbreite an Rosenbegleitern ist noch wesentlich größer.

Lavendel und Rosen

Begleiter mit rosa bis violetten Blüten

Diese Begleiter harmonieren mit weißen, cremefarbenen, gelblichen und rosa bis magentafarben Rosen. Kombiniert mit orangeroten Rosen entsteht eine spannungsvolle Dissonanz, die du besser vermeiden solltest.

  • Duftnessel (Agastache Hybriden)
  • Katzenminze (Nepeta faassenii)
  • Glockenblumen (Campanula spec.)
  • Storchnschnabel (Geranium spec.)
  • Knöterich (Polygonum spec.)
  • Steppen-Salbei (Salvia nemorosa)

Blütenwolken

Hier sind die roten Rosen richtig aufgehoben. Inmitten von weißen oder gelblich-grünen Blütenwolken kommen sie schön zur Geltung. Aber auch alle anderen Rosenfarben können von diesen Begleitern nur profitieren.

  • Riesen-Schleierkraut (Crambe cordiflora)
  • Schleierkraut (Gypsophila Hybriden)
  • Frauenmantel (Alchemilla spec.)

Rose und Frauenmantel

Silbernes Laub

Silbernes Laub unterstreicht rosa und pinke Rosen, indem es einen farblichen Qualitätskontrast erzeugt. Zu gelben Blüten finde ich es dagegen unpassend. Du kannst aus hohem Wermut einen Hintergrund für die Rosen anlegen und die niedrigen silberblättrigen Stauden als Unterpflanzung verwenden.

Rosen mit Heiligenkraut und Lavendel (Quelle: daniel stricker  / pixelio.de)

daniel stricker / pixelio.de

  • Garten-Wermut (Artemisia absinthium)
  • Strauch-Wermut (Artemisia aborescens)
  • Teppich Wollziest (Stachys byzantina)
  • Teppich-Hornkraut (Cerstium tomentosum)
  • graues Heiligenkraut (Santolina chamaecyparissus; wen die gelbe Blüte stört, der kann sie durch einen Schnitt der Knospen unterdrücken)
  • Currykraut (Helichrysum italicum; auch hier lassen sich die gelben Blüten bei Bedarf unterdrücken)
  • graue Salbeiarten (z. B. Salvia officinalis ‘Nana Alba’)

Rosen mit Teppich-Wollziest

Prachtstauden

Wenn du noch einen draufsetzen willst, kannst du Rosen auch mit Prachtstauden ergänzen. Kombiniere rote Blüten eher mit weißen oder cremefarbenen Sorten. Rosa, magentafarbene, gelbe und weiße Rosen passen gut zu weiß, blau und rosa. So entsteht ein üppiges, romantisches Bild.

  • Rittersporn (Delphinium Hybriden, in weiß, rosa, und blau)
  • Fingerhut (Digitalis purpurea, in cremegelb, rosa, magenta)
  • Sonnenhut (Echinacea purpurea, in weiß und rosa bis rot)
  • Phlox (Phlox latifolia, in weiß und rosa, magenta)

Gräßer

Hohe Gräßer eignen sich prima als Hintergrund, niedrige als Unterpflanzung. Silberne Gräßer kontrastieren schön zu rosa und pinken Rosenblüten.

  • Weißbuntes Chinaschilf (Miscanthus sinensis)
  • Blau-Strahlhafer (Helicotrichon sempervirens)
  • kleines Lampenputzergras (Pennisetum alopecuroides)
  • Silber-Raugras (Stipa calamagrostis)
  • Magellan-Blaugras (Elymus magellanicus)
  • Blau-Schwingel (Festuca Cinerea-Hybriden)

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